Drei Generationen und ein Hund auf der Vorderseite, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Drei Generationen und ein Hund auf der Vorderseite, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-D5C943

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On the image

Jemand beschloss, dass dieser Moment auf der Auffahrt der Nachwelt überliefert werden musste, und die Nachwelt versucht immer noch zu verstehen, warum dem Hund erlaubt wurde, während der Aufnahme an der Halskrause der Enkelin zu schnüffeln. Die Großmutter hat sich für den Anlass in Weiß mit der gegürteten Präzision einer Frau gekleidet, die Dinge bügelt, die andere einfach falten würden, während ihre Tochter den völlig anderen Weg eingeschlagen hat – blumig und mit Bienenkorb-Frisur, eine Clutch-Tasche haltend, als würde sie irgendwo zwischen diesem Hof und einem Ort mit Cocktails schweben.

Das Mädchen, das vorne kniet, wurde positioniert, um das Trio zu vervollständigen, drei Alter derselben Familie wie ein Diagramm gestapelt, obwohl der Hund nicht befragt wurde und eindeutig seine eigene Agenda bezüglich des Blumenbeets hat. Der weiße Lattenzaun um die Sträucher leistet genau die bescheidene Vorstadt-Arbeit, für die er gebaut wurde – einen Rand markierend, den niemand markiert haben musste. Jeder im Bild glaubt, dass dies einfach ein schönes Foto der Familie am Haus ist; niemand ahnt, dass es eines Tages ein Beweis dafür sein wird, wie selbstverständlich die Menschen sich einmal für absolut nichts zurechtmachten.

The historian's note

Die Fotografie dokumentiert eine Vorortresidenz in den 1960er Jahren, einer Zeit, in der Wohnporträts dieser Art typischerweise auf farbiger Transparenz gemacht und für private Familienalben oder Dia-Projektor-Betrachtung und nicht für die öffentliche Ausstellung bestimmt waren. Die Schindelbeplankung, das Aluminium-Rahmen-Mehrscheiben-Fenster und die äußere Veranda-Leuchte stimmen mit Einfamilienhaus-Konstruktionen aus der Mitte des Jahrhunderts überein, die in diesem Jahrzehnt in vielen amerikanischen Regionen verbreitet waren.

Die auf dem Display gezeigte Kleidung und Frisur, einschließlich des strukturierten Etuikleids, der toupiert und lackierten Frisur und des passenden Rock-und-Cardigan-Sets am jüngsten Motiv, spiegeln die Standard-Mittelklasse-Kleiderkonventionen der Ära für informelle aber kamerabereitschaft Familienanlässe wider. Keine spezifischen Personen, Adressen oder Ereignisse können aus dem Bild selbst identifiziert werden.

Solche Fotografien bilden einen häufigen, aber historisch wertvollen Bestand des vernacular Hauslebens und sind für Forscher nützlich, die Nachkriegs-Vorstadt-Architektur, Kleidung und Familienbräuche studieren, statt irgendeines einzelnen bemerkenswerten Ereignisses oder einer Person.

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