Vorstadt-Ententeich, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Residential Area

Vorstadt-Ententeich, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-FE5610

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On the image

Jemand dachte einmal, dass ein mit Enten gefüllter Teich seinen Vorstadtgrundstück einen Hauch ländlichen Charmes verleihen würde. Die Absicht war, die Natur näher heranzubringen, vielleicht um einen friedlichen Blickpunkt zur Kontemplation zu schaffen oder einfach nur, um eine unbequeme Senke in der Landschaft zu füllen. Jetzt sind da einfach nur Enten.

Die Häuser im Hintergrund mit ihren charakteristischen Giebeln scheinen dieses besondere Experiment der Tierwelt-Integration zu überwachen – ein häufiger Wunsch der 1970er Jahre nach einer etwas wilderen, weniger gepflegten häuslichen Landschaft. Es bietet jedenfalls reichlich Gelegenheit für kreisförmige Wellen.

Zwei Enten navigieren jetzt durch das Wasser, völlig unwissend, dass ihre Existenz Teil von jemandes sorgfältig kuratierter Vision ländlicher Ruhe ist. Sie sind einfach nur Enten, gehen ihren Entengeschäften nach und fragen sich wahrscheinlich, warum das Brot immer altbacken ist.

The historian's note

Das Bild zeigt einen Wohnteich aus den 1970er Jahren mit Hausenten. Im Hintergrund sind Giebelhäuser, die für späte 19. oder frühe 20. Jahrhundert charakteristische Baustile aufweisen, durch dichtes Laub sichtbar.

Diese Art von Landschaft, die ältere Wohngebäude mit einem naturalistischen Gewässer verbindet, war ein häufiges Element von Vorstadt- und halbländlichen Wohngrundstücken in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie illustriert eine Wohnästhetik, bei der Hausbesitzer Merkmale schufen oder erhielten, die technisch gestaltete und natürliche Umgebungen miteinander verbanden – oft mit informellen, etwas verwilderten Gärten als Ergebnis. Die Anwesenheit von Hauswasservögeln deutet auf eine lang andauernde Integration in das Ökosystem des Grundstücks hin.

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