St. Elizabeth of Hungary Church, Eureka Springs, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Eureka Springs

St. Elizabeth of Hungary Church, Eureka Springs, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-F70516

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On the image

In den 1970er Jahren beschloss jemand, dass diesen besonderen Flecken Wildnis ein Hauch Altväterlichkeit gut täte. Das Ergebnis war eine Steinkapelle mit einer Statue in einem gewölbten Glockenturm – eine architektonische Anspielung auf ferne europäische Traditionen. Sie wurde mit der stillen Überzeugung erbaut, dass ein sorgfältig importierter Stil einen Ort sofort heiligen könnte.

Die Entwerfer des Gebäudes setzten offensichtlich auf eine zeitlose Erhabenheit und verwendeten reichlich Stein und aufwändige Terrakotta-Dachziegel. Diese Bemühung, ein Monument zu schaffen, wirkt wie eine direkte Reaktion auf das allgegenwärtige Gefühl der Epoche, dass alles andere zu modern, zu schnell und zu kurzlebig wurde.

Und so steht es da – ein Zeugnis menschlichen Willens und architektonischen ehrgeizes, eingebettet in die natürliche Umgebung, die es zu übersteigen gedacht war. Es ist die Art von Ort, die die hoffnungsvolle, wenn auch gelegentlich eigenartige Weise verkörpert, wie Menschen versuchen, sich an etwas Ewiges zu binden.

The historian's note

Dieses Bild zeigt die St. Elizabeth of Hungary Catholic Church in Eureka Springs, Arkansas, wie sie in den 1970er Jahren aussah. Ursprünglich als National Shrine of the Little Flower geweiht, wurde sie 1935 als Tribut an Saint Thérèse of Lisieux errichtet.

Die Kirche verfügt über einen prominenten Glockenturm mit einer gewölbten Nische, die eine Statue enthält – charakteristisch für die Romanische Wiederbelebung oder Spanisch-Koloniale Wiederbelebung, Baustile, die im frühen 20. Jahrhundert für religiöse Gebäude beliebt waren. Ihre Lage in einem rauen, bewaldeten Gebiet der Ozark Mountains spiegelte einen breiteren Trend wider, geistige Rückzugsorte in natürlicher Umgebung zu schaffen.

Das Gelände wird weiterhin als katholische Kirche betrieben und bewahrt viel von seinem ursprünglichen Charakter, während es sowohl lokale Gemeindemitglieder als auch Besucher bedient, die von seiner eigenwilligen Architektur und serenen Umgebung angezogen werden.

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