Pelikane und Möwen warten auf eine Trawlerflotte, Fischereihafen, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Pelikane und Möwen warten auf eine Trawlerflotte, Fischereihafen, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-6AF1E9

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On the image

Die Fischer glaubten, sie würden den Betrieb leiten, die Trawler festmachen, den Fang sortieren, Netze einholen, die seit vor Sonnenaufgang draußen waren. Die Vögel wussten es besser. Eine Reihe von Pelikanen und Möwen hat sich an der Kaimauer aufgestellt mit der Geduld von Kreaturen, die diese Rechnung bereits gekannt haben und immer im Vorteil sind.

Die Boote selbst sind eine kleine Flotte von Arbeitstrawlern, deren Rümpfe in unangepasstem Rot und Blau gestrichen sind – ein Zeichen, dass ein Schiff öfter repariert als neu gebaut wurde. Die Takelage war mit Auslegern zum Netzholen bestückt, nicht mit etwas Dekorativem. Niemand fotografierte einen Fischereihafen in den 1960er Jahren, um Schönheit festzuhalten; die Schönheit war nebensächlich für das Geschäft, Fisch auf Eis zu bringen, bevor das Eis teurer wurde als der Fisch.

Was die Kamera tatsächlich eingefangen hat, ohne dass es inszeniert worden wäre, ist eine funktionierende Nahrungskette, die für einen Arbeitskampf steht: Männer, die fischen, Vögel, die warten, und die Strategie der Vögel erfordert erheblich weniger Kapitalinvestition in Takelage.

The historian's note

Arbeitsfischereihäfen diesen Typs waren bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts an gemäßigten Küstenlinien verbreitet und versorgten kleine Trawlerflotten, die lokale und regionale Fischmarkten belieferten, bevor großflächige industrielle Trawlerei und gekühlter Transport den Handel in weniger, größere Häfen konzentrierten.

Die gezeigten hölzernen und stählernen Trawler, ausgestattet mit handbedienten Auslegern und offenen Decks zur Netzbearbeitung, stellen einen Schiffstyp dar, der für Küsten- und Nahküsten-Fischereivorgänge dieser Ära typisch war, üblicherweise bemannt von kleinen Familien- oder Genossenschaftsteams anstatt von Unternehmensflotten.

Das Vorhandensein großer Mengen an Pelikanen und Möwen am Kai spiegelt die Routinepraxis der Fischbearbeitung und Abwurfentsorgung an der Kaimauer wider, die zuverlässig Aasfresser-Seevögel zu arbeitenden Häfen zog und solche Vögel zur Befestigung des Hafenlebens machte, nicht zu gelegentlichen Sichtungen.

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