Johnson's Shut-ins, Missouri Ozarks, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Johnson's Shut-ins State Park

Johnson's Shut-ins, Missouri Ozarks, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-146B8A

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On the image

Viele Menschen fahren stundenlang, um Orte natürlicher Schönheit zu finden, die häufig als "Parks" bezeichnet werden, in der Annahme, dies bedeute Komfort und leichter Zugang. Sie entdecken Orte wie dieses felsige Flussbett in den Missouri Ozarks, wo der East Fork Black River einen Pfad durch alte magmatische Gesteinsformationen geschnitten hat und einen "Shut-in" bildet. Das Konzept des "Schwimmens" hier beinhaltet die Navigation über scharfkantige Oberflächen und rutschiges Moos.

Besucher, besonders in den 1970er Jahren, befürworteten die Idee des einfachen Lebens in der Natur und glaubten, dass echte Verbundenheit mit der Natur ein gewisses Maß an persönlichem Unbehagen erforderte. Das bedeutete, zu akzeptieren, dass Ihr "Strandtuch" tatsächlich ein kleiner, leicht feuchter Felsvorsprung war, und dass die Gefahr von Verletzungen sehr real war.

Es ist die Art von Landschaft, die auf einer Postkarte gut aussieht, aber einen festen Bezug zur Realität – und möglicherweise eine Tetanusimpfung – erfordert, um sie wirklich zu genießen.

The historian's note

Dieses Bild zeigt die charakteristischen geologischen Merkmale einer "Shut-ins"-Formation, speziell in den St. Francois Mountains im Südosten Missouris, in den 1970er Jahren. Diese Formationen entstehen dort, wo Flüsse wie der East Fork Black River im Johnson's Shut-ins State Park durch erosionsresistente präkambrische magmatische Gesteine wie Rhyolit und Granit fließen und dabei enge, schluchtähnliche Kanäle und natürliche Wasserrutschen bilden.

Der Johnson's Shut-ins State Park, 1955 gegründet, wurde zu einer beliebten Naturattraktion für Freizeit- und Erholungsaktivitäten, besonders zum Schwimmen und Wandern, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Park steht beispielhaft für Bemühungen, einzigartige geologische Landschaften für öffentliche Nutzung und wissenschaftliche Forschung zu bewahren.

Die 1970er Jahre waren geprägt von wachsendem Interesse an Freiluftaktivitäten und Umweltbewusstsein in den USA, was zu verstärktem Besuch von Naturgebieten wie diesem führte, als Menschen Erlebnisse in der Natur suchten.

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