Betontreppe am See, unerschlossene Uferlandschaft, 1950er Jahre — Archive & Atlas
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Betontreppe am See, unerschlossene Uferlandschaft, 1950er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1950–1959

AA-2026-36C142

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On the image

Jemand befand, dass direkter Wasserzugang eine Priorität sein sollte. Also wurde ein Satz Betonstufen, komplett mit funktionsfähigem Geländer, direkt in die Uferlinie gebaut. Der Rest des unmittelbaren Bereichs erschien jedoch als "noch nicht bereit für seinen großen Auftritt" und wurde in einem Zustand ehrgeizigen Durcheinanders belassen.

Dies war eine Zeit, in der eine einzelne Ausstattung, etwa ein eigener Badezugang, sorgfältig konstruiert werden konnte, selbst wenn die umgebende Landschaft wie ein permanentes Bauprojekt aussah. Menschen konzentrierten sich auf konkrete, greifbare Ziele, oft mit unwavering confidence, daß Ordnung ein Problem der Zukunft war.

Die robusten Stufen stehen nun als Denkmal für jenen besonderen Zweckrationalismus der Mitte des Jahrhunderts. Ein Ort für unmittelbare Auseinandersetzung mit der Natur, umgeben von Spuren, daß die Natur – oder zumindest ihre unmittelbare Umgebung – noch immer sehr intensiv genutzt wurde.

The historian's note

Das Bild zeigt einen Freizeitwasserzugang, wahrscheinlich zum Schwimmen oder Starten kleiner Boote, an dem, was ein See oder großer Fluß in den 1950er Jahren zu sein scheint. Die Betonstufen mit Metallgeländer deuten auf eine Zweckbauten hin, möglicherweise für einen öffentlichen Badestrand, Privatwohnsitz oder ein Kurort.

Der umgebende Boden, gekennzeichnet durch lockere Erde, Schutt und Grasbüschel, weist auf einen Bereich hin, der entweder im Bau, in Entwicklung oder in einem utilitaristischen Zustand ohne umfangreiche Landschaftsgestaltung belassen worden ist. Dies spiegelt typische Ansätze des mittleren 20. Jahrhunderts zur Entwicklung von Freizeitinfrastruktur wider, bei denen funktionale Anforderungen ästhetische Verbesserungen oft vorangingen.

Solche Uferlandschaftsentwicklungen waren verbreitet, als der Wohlstand nach dem Zweiten Weltkrieg zu verstärktem Interesse an Freiluftfreizeit und Erweiterung von Freizeiteinrichtungen führte.

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