Junge mit pelzbesetzter Kapuze auf einem Rummelplatz, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Junge mit pelzbesetzter Kapuze auf einem Rummelplatz, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-6DC655

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On the image

Eine Mutter in den frühen 1960er Jahren schaute auf den Wetterbericht, schaute auf den Rummelplatz und gewann den Disput. Das Ergebnis ist ein Junge bis zum Kinn in einen pelzgefütterten Mantel gezogen an einem Tag, der hell genug für Sonnenbrille war, blinzelnd in die Sonne mit dem geduldigen, einstudierten Grinsen eines Kindes, dem man gesagt hatte, es solle lächeln, bevor es auf die Fahrgeschäfte darf.

Hinter ihm verschwimmen eine Karussellrutsche und ein gestreiftes Zelt in der Art des Low-Budget-Vergnügungsparks, von dem jede Stadt scheinbar genau einen besaß, normalerweise nur von Memorial Day bis Labor Day geöffnet und von Teenagern betrieben, die andere Orte vorzogen. Das Überkleiden war nicht optional. In jenem Jahrzehnt war ein Kind draußen ein Kind, das Erkältungsgefahr lief, egal was die Sonne tatsächlich tat.

Er kämpft nicht gegen den Mantel an, was entweder totale Gehorsamkeit oder einen ungewöhnlich kalten Frühling für einen Rummelplatzbesuch deutet. In jedem Fall geht es auf diesem Bild weniger um den Jungen als um das Selbstvertrauen der Person, die ihn angekleidet hat – ein Selbstvertrauen, das durch den direkt über ihm liegenden blauen Himmel völlig unbegründet ist.

The historian's note

Der Ort ist ein kleiner saisonaler Vergnügungspark des in Nordamerika in den 1960er Jahren verbreiteten Typs, normalerweise familiengeführt, mit bescheidenen mechanischen Fahrgeschäften, Rutschen und Midway-Spielen anstelle der großen Unternehmensparks, die ab den 1970er und 1980er Jahren vorherrschen sollten.

Kinderkleidung für den Außenbereich dieser Periode wurde häufig von der Temperatureinschätzung von Erwachsenen bestimmt, nicht vom eigenen Komfort des Kindes – eine Norm, die hier in schwerer Winterkleidung trotz klarer, sonniger Bedingungen widergespiegelt wird.

Solche Parks, zusammen mit der informellen Schnappschuss-Fotografie, die Familienausflüge dokumentiert, stellen einen verbreiteten, aber zunehmend seltenen visuellen Beleg des Freizeitlebens in Kleinstädten der Mitte des Jahrhunderts dar.

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