Angler der 1970er-Jahre mit Fangbeute am Felsengestrand — Archive & Atlas
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Angler der 1970er-Jahre mit Fangbeute am Felsengestrand — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-F1078B

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On the image

Zwei Männer stehen auf einem großen Felsen, jeder hält eine Fischleine mit Fang in der Hand und demonstrieren damit beeindruckend ihre Kompetenz in der uralten Kunst des Fangens von Schwimmtieren. Ihre schlichten weißen T-Shirts und einfache Kleidung signalisieren eine Ära der 1970er-Jahre, in der die Funktion von Kleidung für Outdoor-Aktivitäten lediglich darin bestand zu existieren und den Körper zu bedecken – nicht aber die Leistung zu verbessern oder ein umweltbewusstes Lebensstil zu präsentieren.

Der Mann rechts, erkennbar an seinem Anglerhut und seinen Shorts mit abgeschnittenen Beinen, hat seinen Begleiter deutlich übertrumpft und präsentiert stolz mehr als das Doppelte seiner aquatischen Trophäen. Diese ungleiche Erfolgsverteilung ist eine fundamentale, unausgesprochene Regel von Gruppenangel-Ausflügen: Sie sorgt dafür, dass wenigstens eine Person eine wirklich gute Geschichte für daheim zu erzählen hat, während die andere als praktischer Maßstab für Vergleiche dient.

Sie stehen vor dem Hintergrund eines dichten Nadelwalds und eines ruhigen Sees – eine klassische Szenerie der nordamerikanischen Wildnis, die als ideale Bühne für den Beweis der eigenen Naturbeherrschung diente. Das Foto fungiert als greifbarer Beleg ihrer kurzfristigen Dominanz in der Nahrungskette, bevor die Fische zur Mahlzeit werden und die Erinnerungen langsam in übertriebene Legenden verfallen.

The historian's note

Dieses Bild zeigt zwei Personen, die sich in den 1970er-Jahren dem Freizeitangeln widmen – eine verbreitete Form der Outdoor-Erholung. Die Örtlichkeit, ein felsiges Gestrand neben einem großen Gewässer, umgeben von Nadelbäumen, ist typisch für Wildnisgegenden, die in Nordamerika für solche Aktivitäten beliebt waren.

Die prominent gezeigten Fische scheinen Hechte (Esox lucius) zu sein – beliebte Raubfische, die in Süßwasserhabitaten Nordamerikas und Eurasiens vorkommen. Das Posieren mit dem Tagesfang war Tradition, zugleich persönliches Andenken und Beleg für den erfolgreichen Ausflug.

Die Kleidung der Personen – einfache T-Shirts und funktionale Shorts – widerspiegelt die in dieser Zeit verbreitete zwanglose Outdoor-Mode, die praktischen Nutzen vor spezialisierte Ausrüstung stellte.

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